Erfahrungsbericht: 3 Tage -Detox -grüne Smoothie -Entgiftungskur

Frisch und entgiftet ins Jahr 2015!

Es gibt verschiedene Methoden zu entgiften. Wir haben uns bewusst für eine grüne Smoothie-Detox-Kur entschieden. Wir heißt, dass mein Freund mich dabei unterstütze. Und das war auch gut so, denn zu zweit ist ja gewissermaßen alles einfacher, oder auch geteiltes Leid ist halbes Leid 😉

Das letzte Jahr zeigte sich für mich leider nicht allzu oft von seiner positiven Seite, daher wurde es Zeit sich von allen schlechten Einflüssen und Gedanken zu verabschieden, die mich belastet haben und dabei meinen Körper und Geist zu reinigen, um mit voller Kraft ins neue Jahr zu starten.

Auf unsere verschiedenen Eindrücke und Erfahrungen komme ich später zu sprechen. In einer Art Tagebuch könnt ihr meine Erfahrungen nachlesen.

Erst einmal möchte ich erklären, warum wir uns für die grünen Smoothies entschieden haben. Wir sind bereits seit einiger Zeit Fans der grünen Wunderdrinks, schätzen daher die positiven Eigenschaften und sind mit der Erstellung sowie dem Geschmack gut vertraut. Dank unserem Powermixer dem Bianco Forte werden die Smoothies auch super fein und cremig.

Es gibt verschiedene Gründe, eine Entgiftungs- oder auch Detox- Kur durchzuziehen. Einige Beweggründe sind z.B. folgende:

  • Reinigung des Körpers durch ungesunde Lebensweise wieRauchen, zu viel Zucker, Milchprodukte, Weißmehl, Fast-Food, aber auch negative Gedanken und Stress in Beruf und Freizeit
  • Start zu einer Ernährungsumstellung
  • Gewichtsreduktion
  • Bekämpfung von weit verbreiteten Krankheitsbildern wie Verdauungsbeschwerden, Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Allergien, Burnout, Abgeschlagenheit etc.

Bisher habe ich meist mein normales Frühstück (was oft aus Müsli oder 1-2 Scheiben Brot bestand) durch einen grünen Smoothie ersetzt. So versorge ich meinen Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen, bringe meinen Säure-Basen Haushalt ins Gleichgewicht, der oft durch Kaffee, Zucker oder tierisches Eiweiß übersäuert ist und profitiere außerdem von einem Energieschub, da man nach dieser vollwertigen Mahlzeit keinen Durchhänger hat.

Wir haben uns im Vorfeld einige Informationen besorgt. Unter anderem natürlich über das Internet, aber auch die beiden Bücher „Grüne Smoothies- Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer“ von Dr. Guth und Hr. Hickisch, sowie „Grüne Smoothies“ geschrieben von Dr. Guth, Hr. Hickisch und Fr. Dobrovicova haben uns geholfen.

Die Bücher liefern gleich passende Rezepte mit, egal ob eher süße, grüne Smoothies für Einsteiger, herzhafte, oder auch kräftige für Fortgeschrittene mit einem hohen Anteil an Gemüse. Was in den USA unter dem Begriff Detox schon seit langem ein großer Trend ist, machte uns also auch neugierig.

Für uns stand übrigens das Abnehmen nicht im Vordergrund. Wer möchte, verliert durch die grüne Smoothie-Trinkkur jedoch auch ganz nebenbei ein paar Kilos!

Vorbereitung

Einen Tag vor meiner persönlichen Detox-Challenge haben wir uns ordentlich mit allen möglichen Obst- und Gemüsesorten, wenn möglich in Bio- Qualität eingedeckt. Was auch nicht fehlen darf: Stilles Wasser, am besten Quellwasser. Und Kräuter Tees! Brennesseltee eignet sich am besten, aber auch andere Sorten, die eine Entwässernde Wirkung haben. Denn die grünen Smoothies werden ja als vollwertige Mahlzeit angesehen und nicht als Getränk. Somit ist es ganz wichtig zusätzlich genug zu trinken.

Abends haben wir bereits nur eine leichte, kohlenhydratarme Mahlzeit zu uns genommen, um den Körper auf die nächsten Tage vorzubereiten.

Übrigens haben wir uns absichtlich ein Wochenende für unsere Detox-Kur ausgesucht, da wir im Alltag nicht durch eventuelle Entgiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit beeinträchtigt werden wollten. Die Entgiftungskur kann man aber auch problemlos verlängern, da der Körper alle wichtigen Nährstoffe bekommt, ohne dass Mangelerscheinungen auftreten.

Tag 1:

Der Tag startete ca. eine Stunde nach dem Aufstehen mit dem ersten grünen Smoothie.

Es gab einen frischen, leicht exotischen Drink aus folgenden Zutaten.

1. Smoothie:

Ananas

Orange

Zitronensaft

Stange Staudensellerie

Handvoll Spinat

Batavia-Salat

Dattel

Quellwasser

Danach war ich einige Stunden unterwegs und habe dann am frühen Nachmittag meinen zweiten Mittags-Smoothie zu mir genommen. Ich habe Süßkartoffeln verwendet, die machen gut satt und haben überraschenderweise viele Mineralien und vor allem Eisen und Kalium. Und ja, man kann Süßkartoffeln roh essen 😉 Außerdem wird der grüne Smoothie dadurch lecker cremig.

2. Smoothie:

Süßkartoffel

Apfel

Banane

Spinat

Quellwasser

Nach einer Ruhephase, die man sich übrigens ganz bewusst während der Entgiftungskur nehmen soll, gings für einen langen Spaziergang mit dem Hund raus an die frische Luft. Das tat richtig gut! Insgesamt habe ich mich bis hierher sehr gut gefühlt. Kein Hungergefühl, emotional ausgeglichen, und fit. Danach gab es eine große Kanne Brennesseltee und ein gutes Buch.

Am frühen Abend wartete dann Smoothie Nummer 3.

3. Smoothie:

Kiwi

Banane

etwas Ananas

Limettensaft

Kokosöl

Feldsalat

Romanasalat

 

Fazit Tag 1:

Stimmung bei uns beiden war sehr gut. Motiviert ging der erste Tage der Detox-Kur zu Ende. Den ganzen Tag über hatten wir keinen großen Hunger und freuten uns schon auf Tag 2!

 

Tag 2:

Der zweite Tag unserer Entschlackungskur startete für einen Samstag üblich etwas später. Ich habe sehr gut geschlafen und kam trotzdem sehr schlecht aus dem Bett. Nach dem aufstehen habe ich gemerkt, dass mein Kreislauf ziemlich im Keller war. Und insgesamt fühlte ich mich sehr schlapp. Meinem Freund ging es ähnlich. Er hatte leichte Kopfschmerzen und war auch nicht wirklich fit.

Nach einer ausgedehnten Dusche freuten wir uns auf unseren ersten frischen, grünen Smoothie.

4. Smoothie:

Birne

Apfel

Avocado

Minze

Spinat

Wirsing

Zitronensaft

 

Nach dem ersten Drink ging es schon etwas besser. Aber ich fühlte mich noch immer total schlapp. Mein Freund überredete mich zu einem langen Spaziergang mit Hund. Die frische Luft tat richtig gut und auch die Bewegung wirkte sofort Wunder. Meine Motivation war zurück 😉 Danach meldete sich auch so langsam aber sich das Hungergefühl.

Zum Glück wartete Nachmittags ein weiterer grüner Smoothie mit leckeren Beeren auf uns, sowohl viel Wasser, Tee und Dvd`s.

5. Smoothie:

Heidelbeeren

Himbeeren

Banane

Zironensaft

Staudensellerie

Kopfsalat

Spinat

Quellwasser

 

Am Ende des zweiten Tages merkte ich, dass es mir immer schwerer fiel, nur zu trinken. Auch fühlte ich mich nach gut 3 Gläsern Smoothie nicht wirklich gesättigt. Und der Blick in den Kühlschrank und in den Vorratsschrank half ganz und gar nicht…. Aber ich blieb stark! Mein Tipp daher: Am besten alle Verlockungen für die Zeit der Detox-Kur wegräumen. So wird man weniger dazu verleitet, an leckere Nudeln, Brot etc. zu denken. Alles böse, böse, böse 😉

Für den Abend-Smoothie habe ich aufgrund meines verstärkten Hungergefühls auch extra viele Proteine mit in den Mixer gegeben, damit er schön satt macht.

6. Smoothie:

Banane

Mango

etwas Zimt

Mandelmus

Grünkohl

Avocado

Romana Salat

Quellwasser

 

Ich musste mich ein wenig pushen, die ganzen 0,75 l meines cremigen Shakes auszutrinken. Aber danach war ich nicht mehr hungrig

:)
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Da ich schon den ganzen Tag leicht am frösteln war, ging es nach einem kleinen Spaziergang auch gleich mit einer warmen Wärmflasche unter die Decke. Übrigens sind die Erscheinungen wie Müdigkeit, Kreislaufprobleme oder Frösteln völlig normal während eines Reinigungsprozesses. Ich war ja schon sehr froh, dass sich die „Entgiftungserscheinungen“ in Grenzen hielten und ich nicht noch zusätzlich Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden hatte. Und so ein ruhiges, und entspanntes Wochenende tut auch verdammt gut!

Fazit Tag 2

Die Fastenkur machte sich so langsam aber sicher bemerkbar. Kleine Nebenwirkungen traten auf, aber alles noch gut auszuhalten. Und so ging der zweite Tage mit unseren grünen Smoothies schnell zu Ende.

 

Tag 3:

Der dritte Tag startete nach einer etwas unruhigen Nacht, da man bei der vielen Trinkerei verständlicherweise öfter als sonst die Toilette aufsuchen muss ;), etwas gerädert und schlapp. Hunger hatte ich auch schon wieder. Also nichts wie ran an unseren Bianco Forte und schnell einen grünen Smoothie gemixt.

7. Smoothie:

Ananas

Mango

Ingwer

Dattel

Spinat

Wirsing

Quellwasser

 

Ich muss wirklich sagen, dass ich mich immer mehr danach sehnte, mal wieder was zu festes zu kauen… Der Tag gestaltete sich ähnlich wie Tag Nr. 2. Zusätzlich hatten wir auch noch Sonntag, so war der lazy-day also gerechtfertigt 😉 Bücher lesen, Film gucken, schlafen, Spaziergang, Tee trinken… Mittags gabs zur Abwechslung mal einen herzhaften und würzigen grünen Smoothie.

8. Smoothie:

Avocado

Tomaten frisch und getrocknet

Frühlingszwiebel

Basilikum

Thymian

Rosmarin

Salz

Quellwasser

 

Kreislaufbeschwerden hatte ich keine mehr, aber so richtig fit habe ich mich auch nicht gefühlt. Und was ich und zum Bedauern meines Freundes auch festgestellt habe, ich war sehr schnell reizbar. Da kam die kleine Zicke in mir raus 😀

Daher habe ich mich zu einer 30 minütigen Stretch- und Dehnübung aufgerafft, um die Müdigkeit etwas zu vertreiben. Das hat auch echt gut geholfen.

Zum Abend gab es dann den letzten grünen Smoothie unserer Detox-Kur.

9. Smoothie:

Ananas

Orange

Apfel

Avocado

Handvoll Spinat

Batavia-Salat

Dattel

Quellwasser

 

Gesamtfazit nach der 3 Tage- Detox- grüne Smoothie- Entgiftungskur:

Die anfängliche Motivation wich bei mir am zweiten Tag und leichte Nebenwirkungen traten auf. Z.B. waren die Trägheit und das Hungergefühl zu spüren. Ich habe ca. 2 Liter grüne Smoothies täglich getrunken und auch wenn die Smoothies schnell sättigen, so nach 2 Stunden tritt der leichte Hunger wieder auf. Natürlich hätte ich auch einfach noch mehr trinken können, aber das fiel mir sehr schwer.

Ich habe noch nie eine Diät oder dergleichen gemacht, somit war der gewollte Verzicht auf feste Nahrung eine Überwindung für mich. Ehrlich gesagt, war ich auch sehr froh, als die drei Tage zu Ende waren. Aber ich bin sehr stolz, dass ich durchgehalten habe! Es ist ein tolles Gefühl „befreit“ das neue Jahr 2015 zu begrüßen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass diese 3 Detox-Tage nur ein Einstieg für mich als Anfängerin waren. Für richtige Entgiftungskuren sollte man mindestens 7 Tage einplanen, mit zusätzlichen begleitenden Maßnahmen. Dieser Einstieg ist jedoch ein guter Zeitpunkt, um seine Ess- und Lebensgewohnheiten zu überdenken und möglicherweise auch zu ändern. Ich werde versuchen, neben meiner veganen Ernährung nicht mehr so viele glutenhaltige Lebensmittel zu mir zu nehmen.

Tipps:

Wer nun auch seinem Körper etwas Gutes tun möchte, dem empfehle ich die Entgiftungskur am besten auch zu zweit durchzuziehen, da man sich gegenseitig unterstützen und motivieren kann. Nehmt euch für den Anfang auch erst drei Tage vor. Wenn ihr gut damit zurecht kommt, steht einer Verlängerung ja nichts im Wege. Aber besser ein kurzes Ziel zu erreichen, als bei einem langen zu scheitern.

Was uns bei Durchhängern wirklich gut geholfen hat, ist Bewegung an der frischen Luft oder leichte Yoga Übungen o.ä.. Auf keinen Fall solltet ihr euch verausgaben. Sondern eurem Körper ganz bewusst die Zeit geben, um runterzukommen und die laufende Veränderung zu verarbeiten. Am Ende der Fasten-Kur solltet ihr langsam anfangen wieder feste Nahrung zu euch zu nehmen und nicht sofort wieder in alte Muster mit Marmeladen- Toast und viel Kaffee zum Frühstück fallen.

Optimalerweise ersetzt ihr zum Beispiel eure alte Frühstückmahlzeit durch einen grünen Smoothie.

Nun interessiert mich brennend, wer eine solche oder ähnliche Detox-Kur auch schon einmal durchgeführt hat und welche Erfahrungen ihr dabei gemacht habt!! Auf Kommentare freue ich mich sehr!

 

Ganz lieben Gruß und ein gesundes und vor allem glückliches Jahr 2015!

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